Das Westernpad als Sattelunterlage - warum?

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  • Durch Maximilian Zehrer
Das Westernpad als Sattelunterlage - warum?

Da der Westernsattel, im Gegensatz zum Englischen, keine Polsterung hat, kommt diese Aufgabe dem Westernpad zu. Es polstert also die relativ harte Unterseite des Sattels zum Pferderücken hin ab. 

Heute fragte mich eine Kundin, während einer Passformüberprüfung: "Max, kannst du mir mal erklären, welche Funktion ein Westernpad eigentlich hat? Was tut es für mich und mein Pferd?"

 

Nach kurzem Überlegen viel mir auf, dass es gar nicht so wenig ist, was wir von einer guten Sattelunterlage erwarten.

 

Das Westernpad polstert den Sattel zum Pferderücken ab

Da der Westernsattel, im Gegensatz zum Englischen, keine Polsterung hat, kommt diese Aufgabe dem Westernpad zu. Es polstert also die relativ harte Unterseite des Sattels zum Pferderücken hin ab. 

Zu diesem Zweck muss das Westernpad absolut gleichmäßig gearbeitet sein, um eine kontinuierliche Druckverteilung auf den Pferderücken zu gewährleisten.

 

Ein gutes Westernpad, egal aus welchem Material, sollte kleine Stöße, die durch den Reiter verursacht werden, abfangen können, um den Pferderücken zu schonen.

 

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Feuchtigkeitsregulierung. Haut hat die Eigenschaft, bei Nässe aufzuquellen. Jeder kennt Schrumpelfinger in der Badewanne. In diesem Zustand verliert sie einen Großteil ihrer schützenden Beschaffenheit gegenüber Reibung und Druck. Die Satteldecke sollte in der Lage sein, die Feuchtigkeit möglichst lange aufzunehmen und im besten Falle nach außen abzutransportieren. Auf diese Weise bleibt die Haut in der Sattellage lange widerstandsfähig.

 

Nimmt man die Sattelunterlage zwischen Daumen und Zeigefinger, sollte sie sich leicht ein bisschen zusammendrücken lassen. Diese Eigenschaft macht es dem Westernpad möglich, kleine Druckspitzen des Sattels auszugleichen.

 

Es ist mit Sicherheit auch kein Fehler, wenn das Westernpad Wärme ableitet. Somit kann man einem Wärmestau vorbeugen. Dies ist vor allem bei langen Ritten von Bedeutung.

 

Ist das Material der Padunterseite so gewählt, dass es für das Pferd angenehm zu tragen ist, wird das der vierbeinige Freund sicherlich danken.

 

Westernpads, die leicht zu reinigen sind (vor allem die Unterseite), haben den Vorteil, dass durch Verschmutzung bedingte Scheuerstellen die absolute Ausnahme bleiben.

 

Diese Eigenschaften machen ein gutes Westernpad aus:

 

- Wirbelsäulenkanal

- anatomische Form

- Geleinlagen: Sie verbessern mit Sicherheit die Funktion der Sattelunterlage und schützen den Pferderücken.

- Zu guter Letzt, finde ich, muss ein Westernpad robust, langlebig und gut verarbeitet sein. Nur so erfreut man sich lange an seinem Sattelzeug!

 

Gerne beraten wir euch beim Kauf Eures Westernpads

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